Kritik der Zweigeschlechtlichkeit am Formempfinden

3. März 2012
16:00

Galerie198, Tempelhofer Damm 198, 12099 Berlin

Kommt, schaut und experimentiert mit: Am kommenden Samstag nehmen wir ‘Die Ideologie der Zweigeschlechtlichkeit am Beispiel des Formempfindens’ unter die Lupe. Gemeinsam betrachten wir Bilder des Bauhauskünstlers Fritz Kuhr, die derzeit unter dem Titel ‘Lebenstänze’ in der Galerie 198 ausgestellt sind. Zuerst gibt es zwei Inputs – zu Gender und Kritik der Zweigeschlechtlichkeit zum einen sowie zu Form und Formempfinden zum anderen – und im Anschluss diskutieren wir anhand einiger Bilder Fragen wie: Welche Formen (Fritz Kuhrs) vermitteln (uns) Geschlecht? Wie kommen wir überhaupt dazu, einen so oder anders
geschwungenen Strich als ‘männlich’ oder ‘weiblich’ wahrzunehmen? Vermittelt Form oder (Un)Bewusstsein die Symbolik von Geschlecht? Welche Hierarchien oder Muster kommen zur Geltung?
Experimentell ist das Ganze auch wegen der Kombination aus Vorkenntnissen, die wir mitbringen. Es kommen Menschen, die viel, wenig oder bisher keine Erfahrung im Betrachten von Kunst haben, und Menschen, die sich viel, wenig oder bisher nicht kritisch mit Zweigeschlechtlichkeit beschäftigen. Inputs und Diskussion bleiben in allgemein verständlicher Sprache.